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Gemeinsame Presse-Erklärung von:
| Alsace Nature |
| Bürgerinitiative Hagenbach |
| Bürgerinitiative Wörth |
| BUND Südpfalz |
| GNOR |
| Interessengemeinschaft Jockgrim |
| Interessengemeinschaft Neulauterburg |
| NABU Landesverband-Rheinland-Pfalz e.V. |
| Naturschutzverband Südpfalz |
| POLLICHIA |
Verkehrssicherheit auf der Bienwaldstrecke der B 9
Das Unfallrisiko auf der B-9 zwischen dem französischen Grenzübergang und der Anschlussstelle Kandel-Süd / A65 zu minimieren, findet vielfach Verständnis. Dass hingegen kostengünstige und sehr effektive Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen bisher nicht umfangreicher eingesetzt und auch die Möglichkeit von Geschwindigkeitsbegrenzung und Überholverbot nicht stärker ausgeschöpft werden, zeigt die eigentliche Ausrichtung der Verkehrspolitik: Als "verkehrssicherer" Ausbau dargestellt, sollen die zur Zeit laufenden Ausbaumaßnahmen offensichtlich vor allem dazu dienen, in kürzerer Zeit, d.h. mit höherer Geschwindigkeit, mehr Verkehr durch den Bienwald zu schleusen und einer künftigen Autobahn, die unabhängig von der Trassenführung eigentlich niemand in der Region haben will, den Weg zu ebnen.
Da überhöhte Geschwindigkeit die Unfallursache Nummer Eins darstellt, muss der Sicherstellung von angepassten Fahrgeschwindigkeiten auch erste Priorität eingeräumt werden. Ein Ausbau allein führt nicht zwangsläufig zu mehr Sicherheit; dies zeigt die Unfallbilanz der B-9 auf der Teilstrecke Wörth-Germersheim oder die A 65 im Bereich Kandel - Wörth. Dass hingegen stationäre Geschwindigkeitsüberwachungen sehr wirksam sein können, beweist die schon vorhandene Anlage am Langenberg.
Deshalb fordern wir für die Bienwaldstrecke der B-9 die umgehende Einrichtung von weiteren Geschwindigkeitsüberwachungsanlagen an gefährlichen Stellen, kombiniert mit zusätzlichen Geschwindigkeitsbegrenzungen und Überholverboten. Anlässlich der jüngsten Verkehrsunfälle bei der gerade umgestalteten Abfahrt Kandel-Süd, fordern wir zudem geeignete Maßnahmen zu deren Entschärfung. Andernfalls ist an dieser Stelle mit weiteren schweren Verkehrsunfällen zu rechnen.
Kontaktadresse: BUND Regionalbüro Pfalz
oder senden Sie uns ein E-Mail:
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