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10.03.03
Mobilität zwischen Landau und Pirmasens: Gesamtwirtschaftlich beste Lösung suchen
"Wenn Beck bei der Eröffnung der Landauer Wirtschaftswoche sich zur notwendigen Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur gerade auf der Strecke zwischen Pirmasens und Landau bekennt, dann enthält diese Formulierung möglicherweise einen praktikablen und rationalen Ansatz zur Lösung des Mobilitätsproblems zwischen beiden pfälzischen Städten; ..."
mit diesen Worten reagierte
Magnus Hellmich, Vorsitzender des Fahrgastverbandes SÜDPFALZ MOBIL, auf den
etwas anderen Zungenschlag des Ministerpräsidenten im Vergleich zum
zeitgleichen FDP-Parteitag in Landau.
Bei SÜDPFALZ MOBIL kann man sich ein Pilotprojekt vorstellen, bei dem nach
einem strengen Bewertungsverfahren und ohne anfängliche Festlegung auf einen
bestimmten Verkehrsträger - nämlich Straße oder Schiene - geprüft wird, was
die gesamtwirtschaftlich beste Lösung sein könnte. Dabei haben gleichberechtigt
finanzielle, ökonomische sowie struktur- und umweltpolitische Kriterien zu
gelten.
Zunächst müsse Gleichbehandlung hergestellt werden, indem für die Schiene
dieselben umfassenden Bedarfsprognosen erstellt werden wir für die Straße.
Des weiteren wären für die Option Schiene folgende Vorgehensschritte ins Auge
zu fassen:
Dass solche Angebote explosionsartige Aufwertung des Öffentlichen
Personennahverkehrs bringen können, zeigte erst jüngst wieder das Beispiel
Bretten, wo die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel in kurzer Zeit um ca. 400
Prozent angestiegen ist.
Nicht nur bei SÜDPFALZ MOBIL fragt man sich, wie lange sich die
Verantwortlichen noch dieser Forderung, Objektivität herzustellen, entziehen
wollen.
Quelle: Südpfalz mobil
Kontaktadresse: BUND Regionalbüro Pfalz
oder senden Sie uns ein E-Mail: [email protected]
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