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13.01.03

 

Einschnitte in regionalen Schienenverkehr

 

Verkehrspolitik wie im Tollhaus

Alle Welt ist sich einig, der immer weiter ausufernde Individualverkehr braucht attraktive Alternativen; immer mehr Kommunen bemühen sich um Agenda 21-Projekte. Und was macht unsere Landesregierung? Sie demontiert ihr schönstes Paradepferd Rheinland-Pfalz-Takt und verkauft dies als Sparpolitik, ...

 

... kürzt bei dem Zukunftsthema Bahn und denkt nicht daran, auch nur ein Jota wegzunehmen von ihren immer mehr Verkehr induzierenden Straßenprojekten; das Prestigeprojekt B 50 neu mit Hochmoselübergang, an dem das Land sich mit einem zweistelligen Millionenbetrag beteiligen will, soll unangetastet bleiben. In seiner Straßenverliebtheit hat das Land so viel Geld übrig, dass es als einziges Bundesland die Hälfte der Kosten für Fernstraßenprojekten des Bundes zuzuschießen bereit ist  -  nur um immer mehr LKW-Karawanen ins Land zu locken. Der Südpfalz sollen gleich vier
Fernstraßenprojekte das Gesicht zerschneiden.

Dabei fehlt es schon jetzt an allen Ecken an Geld zur Begleichung der laufenden Unterhaltungs- und Reparaturkosten für das dichteste Straßennetz aller Bundesländer.

In prestigebeladene Flugplatzprojekte mit höchstens mäßiger Zukunftsaussicht werden gleichzeitig Hunderte von Millionen hineingebuttert.

Was könnte hier nicht alles gespart werden!!

Man sehnt sich direkt nach Rainer Brüderle zurück. Vielleicht kann er diese Tragikomödie aus dem verkehrspolitischen Tollhaus beenden, um einen respektablen Teil seines politischen Erbes vor der Ignoranz seiner Epigonen zu schützen.


Informationen beim BUND-Regionalbüro Pfalz

Fon 06341/381672, Fax: 06341/381673,

E-Mail: regionalbuero@bund-pfalz.de
 

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