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25.07.2003
Neustadt
Kribbel krabbel an Wiese und Bach
Naturerlebnis
für 20 Jungen und Mädchen - Sommmerhit des BUND
"Seht ihr, wie das wuselt?", fragt Volker Platz, Aktiver des
BUND, während er eine Wanne mit Wasser und Sand aus dem Rückgängergraben langsam
hin und her bewegt. 20 Jungen und Mädchen stehen um Platz herum und versuchen
kribbel, krabbel die "tollen Tiere zu entdecken, die es in dem Graben gibt", wie
Platz zuvor versprochen hatte. Die Suche nach den im Wasser lebenden Larven,
Flöhen und dem sonstigen Getier ist Teil des vom BUND angebotenen Sommerhits
"Naturerlebnis auf der Wiese und am Bach".
"Das
hat sich gut angehört", erklärt Ann-Sophie, warum sie sich für diesen Sommerhit
entschieden hat. "Auf einer Wiese haben wir Pflanzen gesucht", erzählt die
Siebenjährige. Holunder und Kletten hat sie auf der Wiese gegenüber dem
Soldatenweiher gefunden. Die Kinder sammelten erst Blätter und Blüten und
versuchten dann mit etwas Unterstützung von Platz und der Helfer des BUND sowie
des Jugendamts herauszufinden, was das für Pflanzen sind, die sie da gerade
gefunden hatten.
Auf dem Weg zum Rückgängergraben wenden die Kinder ihre neuen
Kenntnisse schon an. "Guck" mal, das ist eine Distel", weist ein Knirps auf eine
Pflanze.
Hier haben die Helfer vier Wannen mit Wasser gefüllt; die Kinder
dürfen sich jetzt mit Hilfe von Sieben, Pinseln, Löffeln und Becherlupen auf die
Suche nach Kleintieren machen. Sofia, mit fünf Jahren die jüngste der Gruppe,
durchsucht das Wasser mit viel Hingabe. "Tiere zu gucken, ist sehr interessant",
sagt die Kleine. "Ich hab" ein Tier gefangen", ruft Pauline. "Guck" mal, ich
hab" eine Mutter mit einem Kind", ruft Tim (sieben Jahre) von der anderen Seite.
Es sind zwei unterschiedlich große Bachflohkrebse. Von denen finden die Kinder
jede Menge in dem Wasser. Nach einigem Forschen und mit Hilfe der Erwachsenen
finden sie schließlich auch noch Mücken- und Fliegenlarven, und Platz entdeckt
sogar einen Blutegel. Zwar ruft eines der Mädchen erst entsetzt "ihh!", aber
dann sehen doch alle sehr interessiert hin. "Guck" mal, wie der sich auszieht",
sagt Saskia, als der Blutegel sich streckt. "Hah , ich hab" eine Muschel", zeigt
Mira (sechs Jahre) triumphierend ihren Fund. "Da ist so ein Wurm", verkündet
Lena (sieben Jahre), während sie das Wasser durchstöbert.
Ein paar der Jungs haben inzwischen die Lust an den
Wassertierchen verloren und machen sich daran, aus Zweigen und Ästen einen Damm
und eine Brücke zu bauen. "Wir versuchen zu fischen", verkündet der sechsjährige
Nils-Malte den andern. Derweil räumen Platz und die anderen die Gerätschaften
wieder zusammen und packen andere Utensilien aus. Denn jetzt geht es darum, bei
einem Spiel verschiedene Düfte von Pflanzen zu erkennen.
Einen "Lebensnetzkreis" mit einer Schnur haben die Kinder am
Vormittag auch schon gebildet. So versuchten ihnen die Helfer des BUND zu
verdeutlichen, dass alle Lebenswesen und die Elemente miteinander in Verbindung
stehen.
Quelle:
Verlag: Rheinpfalz Verlag GmbH & Co. KG
Publikation: Mittelhaardter Rundschau
Ausgabe: Nr.170
Seite: Nr.14
Kontaktadresse:
BUND
Regionalbüro Pfalz
oder senden Sie uns ein E-Mail: regionalbuero@bund-pfalz.de
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