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19.05.2008

 
Schwere Körperverletzung und Diebstahl

 

Brutaler Anschlag auf den Beauftragten für Naturschutzwacht

 

Dass man als Ehrenamtlicher gerade beim Thema Naturschutzwacht auch manchmal die negative Seite des menschlichen Wesens abbekommt, sein Fett wegbekommt, das erleben wir seit langem. Einen solch massiven Ausbruch von Gewalt gegen den Beauftragten für die Naturschutzwacht, wie er sich am Vormittag des 6. Mai bei den Kastanienwäldchen östlich der B48 auf der Höhe Gleiszellen-Gleishorbach ereignete, hat es in unseren Annalen noch nie gegeben.
Die Aktivisten unserer Kreisgruppe sind sichtlich erschüttert, ja betroffen und sprachlos.

Die folgende Schilderung ist eine sinngemäße Wiedergabe der Aussage unseres Aktivisten, Peter Erken und stammt vom 14.05.2008.


Er wurde während des Fotografierens eines Grundstückes zunächst ohne jegliche Vorwarnung von hinten mit einem Traktor umgefahren. Nachdem er sich wieder vom Boden aufrappeln wollte, wurde er mit schweren Schlägen und Fausthieben unter ständiger Wiederholung von Morddrohungen besinnungslos geschlagen und dann einfach liegengelassen.

Als er schwer verletzt wieder zu sich kam fehlten Kamera und Handy. Er schleppte sich zu seinem Fahrzeug und schaffte es bis zu einem nahe gelegenen Supermarkt um dort um Hilfe zu bitten. Kieferbruch, ausgekugelter Daumen, Verletzungen im Gesicht, am Auge und am Körper, die einen Krankenhausaufenthalt notwendig machten und weitere Behandlungen zur Folge haben werden, waren die sichtbare Folge dieser Gewalttat.

An den unsichtbar zugefügten Wunden, an diesem Trauma, das ihm sein ehrenamtliches Engagement für den BUND eingebracht hat, wird er noch einige Zeit zu tragen haben. Wir sind froh, dass er zumindest mit dem Leben davongekommen ist und wünschen ihm von dieser Stelle aus eine gute Genesung.

Es besteht nach unserer Ansicht ein ganz offensichtlicher Zusammenhang mit seiner ehrenamtlichen Arbeit und dieser Tat. Möge der Verantwortliche von den Justizbehörden zur Verantwortung gezogen werden. Da die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen noch laufen, möchten wir an dieser Stelle keine weiteren Details nennen.


Als Reaktion auf diesen brutalen Gewaltakt mit schwerem Diebstahl hat sich die letzte Mitgliederversammlung vom 14.05.2008 vorgenommen die Projekte, die Peter Erken betreut, in den verstärkten Fokus zu nehmen.

Quelle: BUND Kreisgruppe Südpfalz


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Kontaktadresse: BUND Regionalbüro Pfalz

oder senden Sie uns ein E-Mail: regionalbuero@bund-pfalz.de

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