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Blockheizkraftwerke mit einem Wirkungsgrad von bis zu 90 % sind mittlerweile
auch für kleinste Haushalte möglich und erschwinglich und mit umweltfreundlichen,
nachwachsenden Betriebsstoffen wie z. B. Holz oder Pflanzenölen betreibbar.
In KWK-Anlagen wird gleichzeitig Strom und Wärme
produziert. Dabei werden die eingesetzten Energieträger besonders wirkungsvoll ausgenutzt
und so der Ausstoß des klimaschädlichen Kohlendioxids gesenkt.
Neben der Nutzung erneuerbarer Energien ist
Kraft-Wärme-Kopplung die ressourcen- und umweltschonendste Form der Stromerzeugung. In
Deutschland werden aber nur zehn Prozent des Strombedarfes in KWK erzeugt.
Bislang investierten vor allem Stadtwerke und Industrie-Unternehmen in die
Kraft-Wärme-Kopplung, um Fernwärme beziehungsweise industrielle Prozesswärme gekoppelt
mit Strom zu erzeugen.
Der BUND geht von einem großen Entwicklungspotenzial
in Deutschland aus.
Dies zeigt der Vergleich mit dem Ausland: In Finnland,
Dänemark und den Niederlanden liegt der Anteil der Kraft-Wärme-Kopplung an der
Stromerzeugung bereits bei 35 bis 45 %. Dort ermöglichten weitgehende Kooperationen der
großen Verbundunternehmen mit lokalen Stromversorgern und industriellen Verbrauchern in
den 80er und 90er Jahren einen boomartigen Ausbau der Kraftwärmekopplung. So hat sich
beispielsweise die KWK-Kapazität in den Niederlanden von 1987 bis 1997 verdreifacht, weil
sich die Stromerzeugung in dezentralen Heizkraftwerken als kostengünstiger erwies als in
zentralen Großkraftwerken.
Eine vergleichbare Entwicklung ist nach Ansicht des BUND auch in Deutschland
erstrebenswert und erreichbar, wenn die Politik die Rahmenbedingungen dafür schafft.
Professor Traube: "Eine Quotenregelung auf der Basis von handelbaren Zertifikaten
für KWK-Strom ist ein marktgerechtes Instrument einer zukunftsfähigen Energiepolitik,
die eine kostengünstige, ressourcenschonende Struktur der Stromversorgung schafft und mit
Umwelt- und Klimaschutz vereinbart."
Artikel zum Thema Kraft-Wärme-Kopplung:
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04.11.2002 |
Strom aus Sonne, Wind, Wasser, Biomasse, Erdwärme
Jetzt in fast allen Fällen Kosten deckend zu produzieren!!!
Der BUND informiert zum „Erneuerbare-Energien-Gesetz“... |
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14.11.2003 |
Blockheizkraftwerke - Fortschritt in Nachhaltigkeit
Haushaltsentlastung und Vorbild für andere Kommunen
Anerkennenswertes berichtet der RHEINPFALZ-Artikel
vom 12. November unter der Schlagzeile "Wo Strom und Wärme aus der alten
Turnhalle kommen". Mit den zwei Blockheizkraftwerken ist
endlich ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung getan.
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