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Letzte Aktualisierung: Montag, 05. März 2007 RSi

Geothermie

Geothermie oder auch Erdwärme ist die als Wärme unter der Erdoberfläche gespeicherte Energie.
Im Oberrheingraben herrschen in einer Tiefe von zwei bis zweieinhalb Kilometern Tiefe Temperaturen von 150 Grad.
Diese geothermische Energie lässt sich in Wärme und Strom umwandeln. Dazu gibt es zwei Wege.

Einerseits lässt sich Wasser aus der Tiefe nach oben transportieren und dort umwandeln.
Andererseits ist es möglich, Wasser nach unten zu pumpen. Dort erwärmt es sich und gelangt wieder nach oben. Oberirdisch sind Wärmetauschanlagen und Turbinen notwendig.

In beiden Fällen kann Energie umgewandelt werden, ohne dass Luftschadstoffe oder Kohlendioxid frei werden.
Ein weiterer Vorteil ist, dass Geothermie ständig verfügbar und nicht von Tages- oder Jahreszeiten abhängig ist.
Besonders hoch sind die Temperaturen relativ nahe an der Erdoberfläche außer im Oberrheingraben auch großflächig in Bayern und in kleinen Regionen in Mecklenburg-Vorpommern.

Textquelle: Rheinpfalz, Pfälzer Tageblatt, Nr.157, 09.07.2004, Seite: 15

Bildquelle siehe Hyperlink

 

Geothermische Stromerzeugung in Neustadt-Glewe
Eine gekoppelte Wärme- und Stromproduktion verbessert die energetische Nutzung geothermischer Ressourcen.
Auch im Temperaturbereich zwischen 100 und 200 Grad Celsius lässt sich Strom gewinnen.
Geothermie ist eine ideale Energiequelle zur Erzeugung von Grundlaststrom.
Geothermische Stromerzeugung hat in Deutschland ein hohes technisches Potential - limitierender Faktor ist die Wärmenachfrage.

Artikel zum Thema in umgekehrt chronologischer Reihenfolge:

05.03.2007

Geothermieprojekt Insheim: Nur zur Stromproduktion?

Der BUND begrüßt ausdrücklich, dass nach Landau nun auch Insheim möglicherweise Standort für die Nutzung der nach menschlichen Maßstäben unerschöpflichen Geothermie werden könnte. Das Bundesumweltministerium weist der Gewinnung von Strom und Wärme durch Geothermie für die Zeit bis 2050 eine hohe Bedeutung zu. ...

12.07.2004

Land gibt 450.000 € für Erdwärme-Projekt
Für erste Bohrung im Süden Landaus - Erkundung in 2500 Meter Tiefe

Mit 450.000 Euro unterstützt das rheinland-pfälzische Wirtschaftsministerium eine geothermische Erkundungsbohrung der Firma GeoX in Landau. Das hat Minister Hans-Artur Bauckhage mitgeteilt. Nach Auskunft von GeoX-Geschäftsführer Dr. Heiner Menzel wird im Bereich der früheren, aber inzwischen abgerissenen Panzerhallen gebohrt. ...

30.11.2002 Forschungsreise ins Innere der Erde
ELSASS: Wichtiger Schritt vorwärts bei Erdwärmeprojekt in Soultz

Bereits im Jahr 2004 könnte im elsässischen Soultz-sous-Forets der Strom aus der Erde kommen. Wie die Investoren des Forschungsprojekts Geothermie gestern mitteilten, ist es gelungen, in 5000 Metern unter der Erdoberfläche das weltweit tiefste künstliche Zirkulationssystem zu schaffen, das mit Hilfe eines unterirdischen Wärmetauschers Energie an das Tageslicht befördert. ...

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