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23.06.2008

BUND-Ökotipp 18/2008

Getränke klimafreundlich kühlen

Mit Sommerhitze und Fußballfieber steigt auch die Lust auf Getränke. Wer Bier, Wasser oder Saft gekühlt genießen will, kann mit ein paar Tricks auch das Klima schonen, so der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND).

Getränke kühlen verbraucht viel Energie. Der BUND empfiehlt daher, die Vorräte bereits kühl zu lagern, damit der Energieaufwand im Kühlschrank - der im Idealfall der höchsten Energieeffizienzklasse A ++ angehört  -  möglichst gering ist. Dafür eignen sich vor allem der Keller, aber auch bereits kaltes Wasser oder im Schatten stehende Wasserbehälter.

Wem wassergekühlte oder Getränke aus dem Keller nicht kalt genug sind, der muss im Kühlschrank nachkühlen. Dabei sind viele Kühlschränke mit etwa drei Grad unnötig kalt eingestellt. Eine durchschnittliche Kühltemperatur von sieben Grad reicht nicht nur für Getränke sondern auch für andere Lebensmittel aus.

Der Kühlschrank darf ruhig voll gepackt werden, denn gefüllte Kühlschränke brauchen weniger Energie. Der Grund: Beim Öffnen kann weniger kalte Luft entweichen. Das Öffnen und Schließen des Kühlschranks sollte möglichst schnell gehen. Warme Luft, die nachströmt, muss neu abgekühlt werden, während gelagerte Lebensmittel die Kälte speichern.

Oft landen auch alte, eigentlich schon ausrangierte Kühlschränke in den Kellern. Von Zweitgeräten rät der BUND jedoch ab. Sie sind meist nicht nur sehr ineffizient, oft auch beschädigt und undicht und werden so zu wahren Energiefressern, die nicht nur dem Geldbeutel, sondern auch dem Klima schaden. 

Berlin, 10.06.2008

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